Sonne, Wind und Salzstaub: was in Torrevieja auf das Wasser wirkt
Torrevieja hat eines der stabilsten Klimata am Mittelmeer: rund 2.650 Sonnenstunden im Jahr und Tageshöchstwerte von etwa 16 bis 17 °C mitten im Winter. Das Meer auf der einen und die beiden Salzlagunen auf der anderen Seite sorgen für ein bemerkenswert ausgeglichenes Mikroklima. Für den Pool bedeutet das eine lange, tatsächlich nutzbare Saison – aber eben auch viele Monate, in denen eine offene, ungeschützte Wasserfläche still gegen Sie arbeitet.
Die Verdunstung merken Eigentümer hier zuerst. In einem heißen, trockenen Sommer verliert ein unabgedecktes Becken durchaus mehrere Zentimeter Wasser pro Woche, und jeder nachgefüllte Liter ist Wasser, das Sie bezahlt haben, und Chemie, die Sie anschließend neu einstellen müssen. Die Lamellenabdeckung schwimmt direkt auf der Oberfläche und macht damit Schluss: Die Verdunstung sinkt um 70–80 %, der Chemikalienverbrauch um rund 35 %.
Der zweite Punkt ist der Schmutz. Der Wind trägt hier Staub, Blätter und feinen Sand ins Becken – von den Stränden bei La Mata, Playa del Cura und Los Náufragos ebenso wie von den offenen Flächen rund um die Salinen. Dazu kommen die Calima-Lagen, an denen sich der Feinstaub auf allem absetzt. Ein geschlossenes Becken nimmt davon nichts auf, und die Filteranlage hat entsprechend weniger zu tun.

