Was in ein unbeaufsichtigtes Becken an dieser Küste hineingeht
In einem trockenen, windigen Sommer verliert ein offenes Becken hier gut einen Zentimeter Wasserstand am Tag. Jeder Zentimeter, den Sie nachfüllen, kostet Wasser und bringt die Wasserwerte durcheinander – und wenn Sie in Deutschland sind, füllt niemand nach. Die geschlossene Lamellendecke liegt direkt auf der Wasseroberfläche und senkt die Verdunstung um 70–80 %, den Chemikalienverbrauch um rund 35 %. Wasserstand, Chlorwert und pH stehen zwischen zwei Aufenthalten damit deutlich ruhiger.
Dazu kommt, was von oben hineinfällt. Die Pinien der Dehesa de Campoamor werfen Nadeln ab, der Wind aus dem Hinterland trägt Staub heran, und die Calima, der Saharastaub, legt einen feinen roten Film über alles. Steht das Haus ein oder zwei Monate leer, sinkt das alles ab und wartet am Beckenboden auf Sie. Über der geschlossenen Abdeckung bleibt es dagegen oben liegen und ist mit Schlauch und Bürste in Minuten erledigt.
Das ist der Unterschied zwischen einem Becken, das Sie bei der Ankunft benutzen können, und einem, das erst zwei Tage Arbeit oder eine Rechnung des Poolservice kostet.

