Ingerclima — automatische Poolabdeckungen
+34 91 631 59 40 Angebot anfordern
Automatische Lamellen-Poolabdeckung schließt sich über einem Villenpool
Saharastaub, Salz und Kalk · Wasser und milde Seife genügen

Lamellen reinigen und pflegen: was eine Abdeckung in Spanien braucht

Wasser, milde Seife und ein weicher Besen – viel mehr verlangt eine Lamellenabdeckung nicht. Hier steht, was an der spanischen Küste wirklich auf den Lamellen landet, wie oft Sie hinterhergehen sollten und was auf keinen Fall darauf gehört.

Wie viel Arbeit macht eine Abdeckung wirklich?

Sehr wenig – und das ist keine Verkaufsformel, sondern die ehrliche Antwort. Eine Lamellenabdeckung will weder lackiert noch versiegelt noch nachbehandelt werden. Was sie braucht, ist gelegentliches Abspülen mit klarem Wasser und, wenn nötig, etwas milder Seife, dazu ein Auge auf die Wasserwerte und einmal im Jahr einen prüfenden Blick auf Welle, Beschläge und Antrieb. Das ist alles. Der Rest dieser Seite erklärt nur, warum das an der spanischen Küste etwas anders aussieht als am Gartenpool nördlich der Alpen: Nicht die Sonne setzt den Lamellen zu, sondern das, was der Wind darauf ablegt – und Wasser, das aus dem Gleichgewicht geraten ist.

20+
Jahre Erfahrung
5.000+
montierte Abdeckungen
316L
Edelstahl, kein Aluminium
NF
P90-308 Sicherheitsnorm

Was an der spanischen Küste auf die Lamellen fällt

Der auffälligste Gast ist der Saharastaub. Mehrmals im Jahr trägt der Wind feinen rotbraunen Sand bis an die Costa Blanca und die Costa del Sol, und wenn danach ein paar Tropfen Regen fallen, trocknet er als dünner Film auf den Lamellen ein. Solange dieser Film trocken ist, spült er sich mit klarem Wasser mühelos ab. Lässt man ihn eine Saison lang liegen, setzt er sich in den Fugen zwischen den Lamellen fest, und genau dort holt man ihn später nur noch mühsam heraus. Dasselbe gilt für aufgewehten Sand aus dem Garten oder vom Strand.

In erster Meereslinie kommt das Salz dazu. Die Luft trägt es heran, es kristallisiert auf der Oberfläche aus und legt sich als matter Schleier über die Lamelle – am deutlichsten sichtbar beim transparenten Polycarbonat. Für die Technik darunter ist das kein Drama: Welle, Halterungen und sämtliche Beschläge sind bei uns aus Edelstahl AISI 316L, der Marinequalität, die genau für diese Umgebung gemacht ist; Aluminium kommt an keiner tragenden Stelle vor. Nach längeren Phasen mit Seewind tut der Lamellenoberfläche ein Schwall Süßwasser aber spürbar gut.

Im Landesinneren und überall dort, wo das Wasser hart ist, übernimmt der Kalk. Er zeichnet sich als heller Rand genau auf Höhe der Wasserlinie ab und verschwindet nicht von allein. Dazu kommen die jahreszeitlichen Dinge: Blütenstaub im Frühjahr, der sich gelb über alles legt, und auf Grundstücken mit Pinien Nadeln und Harz, die den ganzen Sommer über fallen. Staub und Blütenstaub gehen beim nächsten Abspülen mit; Harz, Kalk und eingetrocknete Blätter hinterlassen Spuren, wenn sie wochenlang liegen bleiben. Das ist der eigentliche Grund, regelmäßig hinzugehen – nicht der Schmutz von heute, sondern der von vorgestern.

So reinigen Sie richtig – und was Sie nie verwenden sollten

Gereinigt wird an der geschlossenen Abdeckung, vom Beckenrand aus. Ein weicher Poolbesen oder ein Mopp an der Teleskopstange, klares Wasser und – wenn der Belag hartnäckig ist – ein Spritzer milde, neutrale Seife genügen. Danach gründlich mit klarem Wasser nachspülen, damit keine Seifenreste zurückbleiben, die später mit dem Chlor im Becken reagieren. Was dabei nie passieren darf: sich zum Putzen auf die Abdeckung stellen. Sie ist nach NF P90-308 gebaut und trägt geschlossen mindestens 100 kg, ohne zu brechen oder abzusinken – das simuliert einen Sturz, es macht die Fläche aber nicht begehbar.

Die Liste der Dinge, die auf den Lamellen nichts zu suchen haben, ist kurz und eindeutig: keine Scheuermittel, keine Scheuerschwämme, keine Lösungsmittel, kein Alkohol, kein Aceton, keine Metallbürsten. Sie alle hinterlassen feine Kratzer, und Kratzer sind der Anfang von stumpfen Stellen. Ebenfalls tabu ist der Hochdruckreiniger aus kurzer Distanz, vor allem auf den Verbindungen zwischen den Lamellen, auf den Endkappen und an der Antriebsseite. Und niemals unverdünnte Poolchemie direkt auf die geschlossene Abdeckung geben. Polieren, Versiegeln oder Nachbehandeln erübrigt sich ohnehin: Die Lamelle verlässt unser Werk fertig behandelt für den Außeneinsatz.

Zwischen den Materialien liegt beim Putzen weniger Unterschied, als viele erwarten – es geht eher darum, wo man genauer hinsieht. PVC ist blickdicht und verzeiht am meisten; hier lohnt der Blick vor allem auf die Wasserlinie, wo sich Kalk absetzt, und auf die Fugen. Bei transparentem Polycarbonat fällt jeder Schleier und jeder Kratzer sofort auf, deshalb dort lieber häufiger und ausschließlich mit weicher Bürste. Solar-Polycarbonat lebt davon, dass Licht hindurchkommt: Mittel, die einen matten Belag hinterlassen, nimmt man besser gar nicht erst in die Hand. Welches Material zu Ihrem Becken passt, ist eine andere Frage – die klärt unsere Seite zu den Lamellen, und den ausführlichen Vergleich der drei Ausführungen gibt es als PDF im Downloadbereich.

Führungsschienen, Welle und Aufrollvorrichtung

Ärger machen selten die Lamellen selbst; meist ist es das, was sich rundherum sammelt. In den seitlichen Führungen landen Sand, Blätter und Kiefernnadeln, und irgendwann läuft das Lamellenpaket nicht mehr leicht, sondern hakelig. Ein Schlauch mit klarem Wasser und, bei groben Rückständen, die Hand oder ein schmaler Besen reichen aus, um die Kanäle frei zu bekommen – am besten, bevor die Abdeckung das nächste Mal läuft, nicht danach. Manche Eigentümer nennen die Anlage im Alltag schlicht „Rollladen“; gemeint sind genau diese Bauteile, und sie verdienen dieselbe Aufmerksamkeit wie die sichtbare Fläche.

Dann die Aufrollvorrichtung. Liegt die Welle aufliegend über der Wasserlinie auf dem Beckenrand, wischt man sie zusammen mit den Halterungen einfach mit ab und spült sie nach salzigen Wochen mit Süßwasser nach. Ist sie unterflur in einer Bank versenkt, lohnt sich zum Saisonstart und zum Saisonende ein Blick hinein: Laub und Wasser sammeln sich dort, wo man sie nicht sieht. In beiden Fällen gilt dieselbe Regel wie bei jeder Elektrik im Garten – kein Wasserstrahl auf Motor, Steuerung oder Schlüsselschalter.

Wasserwerte im Gleichgewicht: die halbe Miete

Der Punkt, den fast niemand mit der Abdeckung in Verbindung bringt: Was im Wasser passiert, beansprucht die Lamelle stärker als die Sonne über ihr. Ein dauerhaft entgleister pH-Wert, zu viel Chlor oder eine Stoßchlorung, die unter der geschlossenen Abdeckung arbeitet, greifen die Oberfläche mit der Zeit an. Man sieht es nicht sofort, sondern erst nach Jahren – und dann lässt es sich nicht mehr rückgängig machen. Transparentes Polycarbonat zeigt solche Veränderungen zuerst, weil dort jede Trübung sichtbar wird.

Daraus folgt eine sehr praktische Regel: Chemie wird dosiert, wenn die Abdeckung offen ist, am besten über den Skimmer oder gut im Becken verteilt, und sie bekommt Zeit zu zirkulieren, bevor wieder geschlossen wird. Konzentrat gehört nie direkt auf die Lamellen. Wer automatisch dosieren lässt, sollte die Anlage im Blick behalten: Eine hängende Dosierpumpe kippt über Wochen unbemerkt zu viel ins Wasser, und die Abdeckung schwimmt genau darauf.

Das Schöne daran ist, dass sich der Kreis schließt. Unter der geschlossenen Abdeckung sinkt der Verbrauch an Chemikalien um rund 35 % – und weniger Chemie im Becken heißt zugleich weniger Belastung für die Lamellenoberfläche. Wer die Wasserwerte im Griff hat, putzt also nicht nur seltener: Er schont die Lamelle genau dort, wo man den Schaden erst nach Jahren sieht. Was eine geschlossene Abdeckung darüber hinaus an Wasser, Wärme und Chemie einspart, rechnen wir auf unserer Kostenseite vor.

Einmal im Jahr hinschauen: die Saisonkontrolle

Neben dem Abspülen zwischendurch gibt es zwei Momente, an denen sich ein gründlicher Durchgang lohnt. Der erste ist der Saisonstart. Fahren Sie die Abdeckung einmal vollständig auf und wieder zu und sehen Sie dabei genau hin: Läuft das Paket gleichmäßig, ohne zu ziehen oder zu ruckeln? Sitzen die Endkappen? Ist nach dem Winter eine Lamelle lose, verschoben oder verformt? Vor dem ersten Bad folgt dann die gründliche Reinigung der ganzen Fläche, damit der Winterfilm nicht den Sommer über mitschwimmt.

Der zweite Moment liegt am Ende der Badesaison. Bevor die Abdeckung wochenlang geschlossen bleibt, wird noch einmal richtig sauber gemacht – Blätter, Insekten und Kalkränder, die monatelang aufliegen, zeichnen sich sonst ab. Gleichzeitig hören Sie dem Antrieb zu: Ein Motor, der plötzlich lauter arbeitet oder stockt, meldet meist nicht sich selbst, sondern eine verschmutzte Führung oder ein schwergängiges Lager. Und prüfen Sie die Batterie im Handsender, bevor sie im Februar leer ist und niemand vor Ort ist.

Darüber hinaus empfehlen wir, die Anlage einmal jährlich prüfen zu lassen. Das ist eine Empfehlung, kein Vertrag: Ein Wartungsabo, eine Servicepauschale oder ein Austauschprogramm für Lamellen gibt es bei uns nicht – was ansteht, wird einzeln beauftragt. Wer den Winter in Deutschland, Österreich oder der Schweiz verbringt, lässt das Abspülen zwischendurch am besten von der Person erledigen, die ohnehin nach dem Pool sieht.

Wenn doch einmal eine Lamelle dran ist

Zehn Jahre Garantie geben wir auf die UV-Beständigkeit der Lamelle und drei Jahre auf die gesamte Abdeckung – Struktur, Motor, Lamellen und Montage eingeschlossen. Muss später einmal eine Lamelle ersetzt werden, geschieht das einzeln und auf Anfrage: Die neuen Lamellen laufen auf der vorhandenen Welle weiter, das Becken wird dafür weder entleert noch umgebaut. Motoren, Lamellen, Steuerungen und Wellen fertigen wir selbst in Torrijos, auch Jahre nach der Montage.

Ihre Abdeckung braucht einen Blick?

Wenn eine Lamelle sich verschoben hat, das Paket hakt, der Motor anders klingt oder ein Belag einfach nicht weggeht: Schreiben Sie uns, was Sie sehen, und nennen Sie den Ort. Mit dieser Beschreibung sagen wir Ihnen offen, ob es eine Sache für den nächsten Vormittag am Beckenrand ist, ob ein Ersatzteil nötig wird oder ob besser jemand von uns vorbeikommt. Ein Foto vom Beckenrand aus hilft uns dabei zusätzlich.

Erreichbar sind wir montags bis freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr unter +34 91 631 59 40 (Spanisch und Englisch), jederzeit per E-Mail an info@ingerclima.com und per WhatsApp unter +34 675 651 156. Gefertigt wird in unserem eigenen Werk in Torrijos (Toledo); an der Costa del Sol sitzt unsere Niederlassung in San Pedro de Alcántara. Je genauer Sie schildern, was die Abdeckung tut, desto schneller kommt eine brauchbare Antwort zurück.

Was uns zur Pflege am häufigsten gefragt wird

Womit reinigt man die Lamellen einer Poolabdeckung?

Mit klarem Wasser und, wenn nötig, etwas milder, neutraler Seife, aufgetragen mit einem weichen Poolbesen, einem Mopp an der Teleskopstange oder einem Schwamm. Anschließend gründlich mit klarem Wasser nachspülen, damit keine Seifenreste zurückbleiben, die mit dem Chlor im Becken reagieren. Gearbeitet wird vom Beckenrand aus, an der geschlossenen Abdeckung – stellen Sie sich zum Putzen nicht darauf. Mehr braucht die Oberfläche nicht: Die Lamelle verlässt unser Werk fertig behandelt, Politur und Spezialpflegemittel bringen ihr keinen zusätzlichen Schutz.

Wie oft sollten die Lamellen gereinigt werden?

In der Badesaison genügt alle zwei bis drei Wochen ein oberflächlicher Durchgang mit Wasser und weicher Bürste. Dazu kommen zwei gründliche Reinigungen: eine zum Saisonstart und eine, bevor die Abdeckung für längere Zeit geschlossen bleibt. An der Küste, wo Saharastaub, Salz und Sand anfallen, und auf Grundstücken mit Pinien lohnt sich der kürzere Abstand; im Landesinneren richtet sich der Rhythmus eher nach Kalk und Blütenstaub.

Kann ich Reinigungsmittel aus dem Supermarkt verwenden?

Eine milde, neutrale Seife ja – Scheuermittel, Scheuerschwämme, Lösungsmittel, Alkohol, Aceton und Metallbürsten auf keinen Fall. Sie hinterlassen feine Kratzer, und an diesen Stellen wird die Oberfläche mit der Zeit stumpf oder verliert bei transparenten Lamellen die Klarheit. Ebenfalls ungeeignet ist der Hochdruckreiniger aus kurzer Distanz, besonders auf den Verbindungen zwischen den Lamellen und auf den Endkappen. Nach jedem Mittel gilt: mit klarem Wasser nachspülen.

Verlieren die Lamellen durch Sonne und Salz ihre Farbe?

Meistens ist es gar keine Farbveränderung. Was für Ausbleichen gehalten wird, ist fast immer ein Belag aus Kalk, Staub oder Salz auf der Oberfläche – und der geht mit Wasser und milder Seife wieder ab. Die PVC-Lamelle ist gezielt für den Außeneinsatz UV-behandelt und behält ihre Farbe über die Jahre, auch bei intensiver Dauersonne; Solar-Polycarbonat ist ebenfalls hoch UV-beständig. Auf die UV-Beständigkeit der Lamelle geben wir 10 Jahre Garantie.

Wie bekomme ich Kalkränder von den Lamellen?

Früh und sanft. Solange der Rand frisch ist, löst er sich mit warmem Wasser, milder Seife und einer weichen Bürste, notfalls in mehreren Durchgängen. Entkalker, Säuren und Scheuermittel gehören nicht auf die Lamelle, weil sie die Oberfläche angreifen. Wirksamer ist die Vorbeugung: ausgeglichene Wasserwerte und ein Abspülen, bevor sich der Film an der Wasserlinie festsetzt. Bleibt ein hartnäckiger Belag, beschreiben Sie ihn uns, bevor Sie zu stärkeren Mitteln greifen.

Was bestimmt, wie lange die Lamellen halten?

Drei Dinge: regelmäßiges Reinigen, Wasserwerte im Gleichgewicht und der Verzicht auf Lasten, für die die Abdeckung nicht gedacht ist. Sie ist eine Barriere nach NF P90-308 und trägt geschlossen mindestens 100 kg, ohne zu brechen oder abzusinken – eine begehbare Fläche oder ein Abstellplatz für Liegen und Poolspielzeug ist sie deshalb nicht. Die Garantie deckt die Lamelle zehn Jahre lang gegen UV-Schäden ab und die gesamte Abdeckung drei Jahre. Wird später eine Lamelle ersetzt, geschieht das einzeln und auf Anfrage, auf der vorhandenen Welle.

Erzählen Sie uns von Ihrem Pool

Schicken Sie uns die Maße, die Beckenform und den Ort der Villa – wir kommen zum Aufmaß und legen Ihnen innerhalb von 24 Arbeitsstunden ein schriftliches Angebot nach Maß vor, unverbindlich. Telefon +34 91 631 59 40 oder info@ingerclima.com.

WhatsApp schreiben